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Innung der Gartengestalter Steiermark
Wirtschaftskammer Steiermark
Körblergasse 111-113
A-8010 Graz

Die 7 wichtigsten Erdmischungen für deinen Garten 
 

Im Frühling beginnt die Gartensaison: Beete werden vorbereitet, Pflanzen gesetzt und Kübel neu bepflanzt. Doch viele Gärtner unterschätzen einen entscheidenden Faktor für gesundes Wachstum – die richtige Erde.

Statt fertige Spezialerden zu kaufen, lassen sich viele Mischungen einfach selbst herstellen. Mit Gartenerde, Kompost und einigen weiteren Zutaten entstehen hochwertige Erden, die optimal auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt sind.

1. Universalerde für Balkon und Kübel

 

Diese Mischung eignet sich für viele Blumen, Kübelpflanzen und Balkonkästen.

 

Mischung:

• 50 % Gartenerde 
• 30 % Kompost
• 20 % Sand oder Holzfasern


Vorteil:
Die Erde bleibt locker, speichert Wasser gut und versorgt Pflanzen mit Nährstoffen.

2. Gemüseerde für das Gartenbeet

 

Gemüse benötigt einen nährstoffreichen, humosen Boden.

 

Mischung:

• 50 % Gartenerde 
• 40 % reifer Kompost
• 10 % Sand
 

Optional: etwas Hornspäne als Langzeitdünger.

3. Kräutererde für mediterrane Kräuter
 

Viele Kräuter stammen aus trockenen Regionen und bevorzugen durchlässige, eher magere Böden.

 

Mischung:

• 50 % Gartenerde 
• 30 % Sand
• 20 % Kompost
 

Ideal für:
Rosmarin, Thymian, Salbei, Lavendel

4. Tomatenerde für Starkzehrer
 

Tomaten gehören zu den Pflanzen mit besonders hohem Nährstoffbedarf.

 

Mischung:

• 50 % Gartenerde 
• 40 % Kompost
• 10 % Sand
 

Optional:

• Hornspäne
• etwas Pflanzenkohle zur Verbesserung der Bodenstruktur.

5. Erde für Hochbeete
 

Hochbeete benötigen eine strukturstabile und nährstoffreiche Mischung.

 

Mischung:

• 40 % Gartenerde 
• 40 % Kompost
• 20 % Holzfasern oder Rindenhumus  

 

Diese Mischung sorgt für gute Belüftung und langfristige Nährstoffversorgung.

6. Rhododendron- und Moorbeeterde
 

Pflanzen wie Rhododendron, Heidelbeeren oder Hortensien bevorzugen sauren Boden.

 

Mischung:

• 40 % Rindenhumus 
• 40 % Laubkompost
• 20 % Sand
 

 

Wichtig: möglichst kalkarme Bestandteile verwenden.

7. Aussaaterde für Jungpflanzen
 

Junge Pflanzen benötigen eine feine, lockere und eher nährstoffarme Erde, damit sich Wurzeln gut entwickeln.

 

Mischung:

• 50 % gesiebte Gartenerde
• 30 % Sand
• 20 % Kompost (fein gesiebt)
 

Tipp der Gartengestalter Steiermark:
 

Die beste Erde entsteht oft direkt im eigenen Garten. Kompost ist dabei der wichtigste Bestandteil, denn er liefert Nährstoffe, verbessert die Bodenstruktur und fördert das Bodenleben.
 

Wer seine Erde selbst mischt, kann sie optimal an Standort, Pflanzen und Gartenboden anpassen – und arbeitet gleichzeitig nachhaltiger.
 

Viel Freude beim Garteln in der wohl schönsten Jahreszeit!

Eure Gartengestalter Steiermark